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Akku-Bohrschrauber

Als erstes sei gesagt, dass man sich nicht unbedingt von der Spannungsangabe beeindrucken lassen sollte. Diese sollte bei der Wahl des Akku-Bohrschrauber an etwa dritter Stelle stehen. Denn eindeutig sagt sie nur aus, dass ein Gerät mit einer höheren Spannung schwerer ist, als eines mit niedriger Spannung. Wichtig ist die Spannung in Volt nur im Zusammenhang mit der Akku-Kapazität in Amperestunden. Multipliziert man beides miteinander ergibt das Wattstunden und damit die Ergiebigkeit des Gerätes.

Also kann eine Maschine mit “kräftigen“ 9,6 Volt mehr Power haben, als eine Maschine mit „lahmen“ 18 Volt. Einige Hersteller geben eine Abgabeleistung der Maschine an. Das ist natürlich die beste Methode zu entscheiden, wie stark der Akku-Bohrschrauber wirklich ist.

Oft ließt man auch Angaben über den Drehmoment in Newtonmeter, welcher für sich gestellt auch keine wirkliche Aussagekraft hat, da es keine Norm gibt, wie er gemessen wird. Es ergibt sich nicht, ob es sich dabei um einen harten oder weichen Schraubfall handelt. Ein weicher Schraubfall ist zum Beispiel das Eindrehen einer Schraube in Holz. Der harte Schraubfall ist der Festdrehmoment einer (z.B.)Metallgewindeschraube.

Sie sollten beim Kauf darauf achten, dass der Akku-Bohrschrauber über ein Schnellspannfutter ohne Schlüssel verfügt. Desweiteren sind zwei Gänge optimal, damit sich die Kraft besser übertragen lässt. Probieren Sie das Gerät aus bevor sie zugreifen. Liegt es gut in der Hand? Das Gerät sollte ausbalanciert sein, damit sie auch bei längeren Arbeiten den Bohrer bequem bedienen können. Überlegen Sie sich, was mit dem Bohrer machen möchten, das bestimmt nämlich die Bauform. Die Pistolenform ist geeignet wenn sie mehr bohren und mit hohem Druck arbeiten. Die T-Form ist besser geeignet für Schraubarbeiten.